Gäubodenvolksfest in Straubing

Unser erster Beitrag zu den Oktoberfesten in Deutschland fängt dann natürlich auch dem Volksfest an, welches die Saison einläutet nämlich dem Gäubodenvolksfest in Straubing. Den Trachtenträgerin ist dieses sicherlich bekannt, als eines der größten Volksfeste in Bayern.

Der wohl bedeutendste Unterschied zum Müncher Oktoberfest, ist das Publikum, dass beim Gäubodenfest aus vermehrt Einheimischen besteht. Über eine Millionen Besucher kommen jedes Jahr auf den Festplatz „Am Hagen“ und leiten die Volksfestsaison ein. Das Fest beginnt immer am Freitag vor dem zweiten Samstag im August und dauert 11 Tage.

Schon 1812 wurde das Volksfest als landwirtschaftliches Vereinsfest ins Leben gerufen. Zu beginn wurde die Ausrichtung in den Städten Straubing und Passau abgewechselt, und ab 1837 kam dann noch Landshut als Ausrichter hinzu. Letztendlich fand das Volskfest dann ausschließlich nur noch in Straubing statt und zwar ab 1898, allerdings nur im 2 Jahres Rhytmus.

Seit 1949 wurde dann das Gäubodenvolksfest unter dem jetzigen Namen nach dem Zweiten Weltkrieg ins leben gerufen. Und die bekannte Struktur mit Vergnügungspark und Bierzelten sowie der Ostbayernschau als parallele Veranstaltung sind seither gleich.

Bei ungefähr 26.400 Sitzplätzen auf dem Fest, kann auch ziemlich viel getrunken werden. Nämlich ca. 800.000 Liter Bier werden auf dem Gäubodenvolksfest in den 6 Zelten konsumiert. Der Bierpreis liegt 2014 bei 8,40 EUR und lag beispielsweise in 1981 bei 4,20 DM. Eine enorme Entwicklung, aber wo die Nachfrage, da auch die Preiserhöhung.

Im Allgemeinen kann man sagen, wer auf Trachtenmode und Volksfeste steht, sollte auf alle Fälle das Gäubodenfest in Straubing besuchen und die Jahrhunderte alte Tradition erleben.